Nach der Rückgabe folgte der Neustart: Ich richtete das besser ausgestattete Notebook ein, übertrug die Daten und erklärte die Bedienung. KI-generiertes Symbolbild.
Ein neues Notebook sollte Freude machen. Bei einer Kundin aus Glashütten blieb nach dem Kauf jedoch ein ungutes Gefühl. Sie hatte das Gerät in einem kleinen Geschäft vor Ort gekauft, war sich aber nicht sicher, ob sie damit wirklich eine gute Wahl getroffen hatte. Deshalb rief sie mich an und bat um eine zweite Meinung.
Schon bei unserer kostenlosen und unverbindlichen telefonischen Abklärung zeigte sich, warum ihr ungutes Gefühl berechtigt war: Die Modellreihe war bereits sechs Jahre zuvor auf den Markt gekommen. Der Preis war offenbar stehen geblieben. Meine Kundin hatte noch das bezahlt, was das Notebook bei seiner damaligen Markteinführung gekostet hatte.
Sechs Jahre alte Technik zum damaligen Einführungspreis
Sechs Jahre alte Technik zum damaligen Einführungspreis – das war schlicht kein fairer Kauf. Für ihr Geld hätte sie ein aktuelles, deutlich besser ausgestattetes Notebook bekommen können. Stattdessen hatte sie einen Ladenhüter erworben, dessen Preis den technischen Fortschritt der vergangenen sechs Jahre nicht widerspiegelte.
Mich ärgert so etwas. Meine Kundin war in ein Fachgeschäft gegangen und hatte sich darauf verlassen, dort vernünftig beraten zu werden. Sie musste schließlich nicht wissen, welche Modellbezeichnung zu welchem Jahrgang gehört. Genau dafür sucht man sich fachliche Unterstützung.
Hier hatte dieses Vertrauen zu einem Kauf geführt, bei dem Preis und Gegenwert deutlich auseinanderlagen. Neu über die Ladentheke gegangen war das Notebook zwar. Zeitgemäß war das Angebot deshalb noch lange nicht.
Ich erklärte ihr am Telefon deutlich, wie ich den Kauf einschätzte und was sie für dasselbe Geld bekommen konnte. Anschließend empfahl ich ihr, den Händler mit diesen Punkten zu konfrontieren und eine Rücknahme zu verlangen. Sie konnte das Gerät schließlich zurückgeben.
Nach der Rückgabe konnten wir neu auswählen
Bei einem Onlinehändler fand ich ein deutlich besser ausgestattetes Notebook, das zu ihren Anforderungen passte. Ich erläuterte ihr meine Empfehlung, damit sie diesmal nachvollziehen konnte, weshalb ich gerade dieses Modell für sinnvoll hielt.
So verstehe ich meine unabhängige Kaufberatung: Ich schaue gemeinsam mit meinen Kunden, was sie benötigen und welche Anschaffung dafür sinnvoll ist. Da ich selbst keine Computer verkaufe, muss ich auch keinen vorhandenen Lagerbestand berücksichtigen.
Das Ergebnis kann dabei ganz unterschiedlich aussehen. Bei einer anderen Kundin in Bad Nauheim wurde aus dem geplanten Laptop beispielsweise ein kompakter Desktop-PC mit großem Bildschirm. Für die Kundin aus Glashütten war ein Notebook die passende Lösung. Es musste nur eines sein, bei dem Ausstattung und Preis zusammenpassten.
Mein Besuch folgte, als das neue Notebook angekommen war
Nachdem das bestellte Gerät geliefert worden war, kam ich zur Einrichtung zu ihr nach Glashütten im Hochtaunuskreis. Die Geräteauswahl hatten wir bereits telefonisch geklärt. Beim Hausbesuch ging es nun darum, aus dem neuen Notebook ihren persönlichen, vertrauten Computer zu machen.
Ich übertrug ihre Daten und richtete das Gerät nach ihren Bedürfnissen ein. Denn selbst ein gutes Notebook hilft im Alltag wenig, wenn man darauf erst seine Dokumente suchen muss oder nicht weiß, mit welchem Programm man sie öffnen soll.
Deshalb gehört für mich zur Computerhilfe vor Ort auch, die Einrichtung gemeinsam durchzugehen. Wo liegen die eigenen Dateien? Wie öffnet man die benötigten Programme? Welche Verknüpfungen sind praktisch? Solche Fragen wirken auf den ersten Blick klein, entscheiden aber darüber, ob man anschließend gerne mit seinem Computer arbeitet.
Ich richtete alles so ein und erklärte es ihr so, dass sie direkt loslegen und sich auf dem neuen Gerät zurechtfinden konnte.
Auch bei den Programmen mussten keine unnötigen Kosten entstehen
Für den Virenschutz empfahl ich ihr Bitdefender Free. Dazu kam LibreOffice als kostenlose Alternative zu Microsoft Office. Für ihre Anforderungen war damit eine passende Ausstattung vorhanden, ohne dass sie zusätzlich ein kostenpflichtiges Office-Paket benötigte.
Ich richtete die Programme ein und zeigte ihr die wichtigsten Funktionen. Sie sollte nach meinem Besuch wissen, wie sie ihre alltäglichen Aufgaben erledigen konnte, ohne sich zunächst allein durch Installationen und Einstellungen arbeiten zu müssen.
Gerade nach einem solchen Fehlkauf war mir wichtig, dass sie die weiteren Entscheidungen nachvollziehen konnte. Welche Ausstattung braucht sie tatsächlich? Welche Programme sind sinnvoll? Und an welcher Stelle lässt sich Geld sparen, ohne dass ihr etwas fehlt? Das gehört für mich genauso zur Beratung wie die Auswahl des Notebooks selbst.
Am Ende passte das Gesamtpaket
Die Kundin war mit ihrem neuen Notebook und der Einrichtung sehr zufrieden. Sie hatte nun ein deutlich besser ausgestattetes Gerät, ihre Daten waren übertragen und die benötigten Programme einsatzbereit.
Aus dem unguten Gefühl nach dem ersten Kauf war die Sicherheit geworden, eine passende Lösung gefunden zu haben. Begonnen hatte das mit einem kostenlosen, unverbindlichen Telefonat. Mein Besuch folgte erst, als das neue Notebook da war und eingerichtet werden konnte.
Für mich zeigt dieser Einsatz, wie hilfreich eine zweite Meinung sein kann. Meine Kundin musste nicht selbst herausfinden, aus welchem Jahr die Modellreihe stammte oder welche Ausstattung für ihr Geld angemessen gewesen wäre. Sie hatte Zweifel und hat nachgefragt. Das war genau der richtige Schritt.
Sie möchten vor oder nach dem Kauf eine zweite Meinung?
Wenn Sie unsicher sind, ob ein Notebook-Angebot zu Ihnen passt, oder Ihnen ein bereits gekauftes Gerät merkwürdig vorkommt, rufen Sie mich unter 06034 – 938 377 9 an. In einem ersten kostenlosen und unverbindlichen Gespräch klären wir Ihr Anliegen und besprechen, wie ich Ihnen helfen kann.
Auf Wunsch übernehme ich anschließend auch die Einrichtung und Datenübertragung bei Ihnen zu Hause – damit Sie Ihren neuen Computer von Anfang an nutzen können und sich darauf zurechtfinden.