Das erste Smartphone in Niddatal
Navigation, Fotos und der direkte Kontakt zur Tochter: Mit dem ersten Smartphone eröffnen sich neue Möglichkeiten im Alltag.
Eigentlich war ich wegen eines Druckers gekommen. Einige Tage später hatte meine Kundin ihr erstes Smartphone – und ihre Tochter einen Grund weniger, sich unterwegs Sorgen um ihre Mutter zu machen. Dazwischen lag ein Gespräch, das meine ursprüngliche Geräteempfehlung noch einmal änderte.
Vom Druckerproblem zum ersten Smartphone
Bei meinem ersten Besuch bei einer neuen Kundin in Niddatal ging es zunächst um ihr Notebook. Der Drucker ließ sich nicht mehr verbinden. Ich kümmerte mich darum, stellte die Verbindung wieder her, und wir kamen ins Gespräch.
Dabei erfuhr ich, dass sie bislang gar kein Smartphone hatte. Interesse war durchaus vorhanden. Besonders die Möglichkeit, sich unterwegs besser zurechtzufinden, reizte sie: eine Adresse suchen, den richtigen Weg finden und bei Bedarf nachsehen können, wo es weitergeht.
Solche Gespräche mag ich an meinen Hausbesuchen. Wenn das eigentliche Problem gelöst ist, bleibt häufig noch eine Frage, die mit dem ursprünglichen Auftrag wenig zu tun hat. In diesem Fall ging es darum, wie der Einstieg in eine bisher ungewohnte Technik gelingen könnte.
Ich empfahl ihr zunächst ein Google Pixel. Für die besprochenen Wünsche war das eine passende Möglichkeit. Doch noch am selben Tag kam ein weiterer Gesichtspunkt hinzu.
Warum es nach einem Telefonat doch ein iPhone wurde
Später rief mich ihre Tochter an. Sie fand die Idee mit dem Smartphone gut. Auch der Gedanke, dass ihre Mutter unterwegs leichter Kontakt aufnehmen könnte, wenn etwas wäre, war ihr wichtig. Sie hatte allerdings eine Bitte: Könnte es vielleicht ein iPhone werden? Sie nutzte selbst eines und könnte ihrer Mutter damit im Alltag besser helfen.
Damit war für mich die Entscheidung klar. Denn gerade beim ersten Smartphone zählt auch, wer später bei einer kleinen Frage unterstützen kann. Wenn die Tochter dieselben Menüs kennt, lässt sich vieles leichter erklären. Wo finde ich das Foto wieder? Wie schicke ich eine Nachricht? Und wie komme ich zurück, wenn ich mich einmal vertippt habe?
Das iPhone passte unter diesen Voraussetzungen besser. Bei meiner unabhängigen Kaufberatung gehört genau das dazu: zuzuhören und eine Empfehlung anzupassen, wenn ich mehr über den Alltag meiner Kunden erfahre. Die Hilfe innerhalb der Familie war hier ein guter Grund dafür.
Ich suchte bei ihrem bisherigen Anbieter ein passendes Angebot aus iPhone und Tarif heraus. Damit standen Gerät und Vertrag fest – und wir konnten uns um den Teil kümmern, auf den es für meine Kundin besonders ankam: die ersten Schritte.
Einrichten ist erst der Anfang
Einige Tage später war ich wieder bei ihr. Ich richtete das iPhone ein und erklärte ihr die Funktionen, die sie tatsächlich nutzen wollte. Dabei nahmen wir uns Navigation, Fotos, WhatsApp und E-Mails vor.
Wir schauten gemeinsam, wie sie ein Ziel für die Navigation findet, ein Foto aufnimmt und es anschließend wieder aufruft. Über WhatsApp konnte sie nun mit ihrer Tochter schreiben und Bilder austauschen. Auch ihre E-Mails waren auf dem neuen Gerät erreichbar.
Für jemanden, der seit Jahren ein Smartphone benutzt, mögen das Kleinigkeiten sein. Beim ersten eigenen Gerät gibt es dabei viel zu entdecken. Ein Foto lässt sich direkt verschicken, eine Nachricht unterwegs lesen und eine gesuchte Adresse auf der Karte anzeigen. Meine Kundin war sehr angetan von diesen Möglichkeiten.
Bei der Einrichtung und Erklärung eines Smartphones ist mir deshalb wichtig, dass genug Raum zum Ausprobieren bleibt. Wer etwas selbst gemacht hat, findet sich beim nächsten Mal leichter zurecht. Und niemand muss beim ersten Termin sämtliche Funktionen beherrschen.
Auch in meinem Beitrag „Nie zu alt für ein Smartphone“ geht es darum, wie ein verständlicher Einstieg neue Möglichkeiten eröffnen kann. Bei diesem Einsatz wurde das ganz praktisch: Die Kundin hatte konkrete Wünsche, ein dafür eingerichtetes Gerät und ihre Tochter als vertraute Ansprechpartnerin.
Ein Dankeschön, das mir in Erinnerung blieb
Einige Tage später meldete sich die Tochter noch einmal. Sie bedankte sich und erzählte, wie froh sie über die einfachere Kommunikation mit ihrer Mutter sei. Auch wenn ihre Mutter unterwegs war, fühlte sie sich nun etwas beruhigter.
Über solche Rückmeldungen freue ich mich besonders. Ich bekomme dadurch mit, was nach meinem Besuch aus der gemeinsamen Arbeit wird. Der Drucker funktionierte wieder, das Smartphone war eingerichtet – und Mutter und Tochter hatten eine weitere Möglichkeit gefunden, miteinander in Verbindung zu bleiben.
Genau deshalb hat sich die geänderte Empfehlung gelohnt. Das passende Gerät war in diesem Fall das, mit dem sich die Kundin ihre Wünsche erfüllen konnte und bei dem ihre Tochter sie auch künftig gut unterstützen konnte.
Sie wünschen sich Hilfe beim ersten Smartphone?
Ob für Sie selbst oder für Ihre Eltern: Ich unterstütze Sie bei der Auswahl, suche mit Ihnen nach einem passenden Tarif und richte das Smartphone bei Ihnen zu Hause ein. Anschließend erkläre ich Ihnen in Ruhe, wie Sie es im Alltag nutzen können.